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CAGE Opens on Friday

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Am Freitag wird es ernst. Nach Monaten Arbeit öffnet CAGE — und die erste Ausgabe gehört allen, die durch die Tür kommen.

Woher kommt das alles? Zum Teil von euch. Bei UNLEASHED kam immer wieder derselbe Wunsch: härter. Und zum Teil von etwas, das sich schwer ignorieren lässt — Ausgehen in Berlin ist leise zum Luxus geworden. Die Türpreise steigen weiter. Viele Kink-Nights fangen inzwischen bei 30 € oder mehr an. Wir wissen, dass wir mit UNLEASHED selbst Teil des Problems sind, aber jede Location hat andere Kosten. Trotzdem: Wenn die Preise immer weiter klettern, wird eine Szene, die auf Offenheit gebaut ist, Stück für Stück unzugänglicher. CAGE geht den anderen Weg. Early Birds gab es für 10 €, im Vorverkauf 16 €, gedeckelt bei 20 € online und an der Tür. Keine dynamischen Preisspiele, keine „Last Release“-Panik. Eine faire Zahl.

Stellt euch also richtig ein: Das hier ist keine hochglänzende Produktion. Bewusst reduziert. Zwei Floors — Peak-Time-Techno auf dem einen, Hard Techno auf dem anderen. Eine großzügige Chill-out-Area und ein eigener Play-Bereich. Und eine Sache, die wir vom ersten Tag an beibehalten: Obst, Eis und Süßes aufs Haus, weil um 5 Uhr niemandem die Energie ausgehen soll.

Der Raum

Ihr findet uns in den S-Bahn-Bögen am Alexanderplatz, im neuen AMT Club unter den Gleisen — Beton, niedrige Decken, null Glanz. Haltet nach dem Späti Ausschau. Es gibt kein Clubschild, also geht ihr durch den Kiosk rein und die Treppe runter. Zwei Floors, Platz für rund tausend Leute, wenn es voll ist.

Der Sound kommt von einer Kirsch Audio-Anlage. Fairer Eintritt heißt nicht dünne PA. Die Getränke sind bewusst günstig, damit die Grenze der Nacht eure Ausdauer ist und nicht euer Kontostand. An Tür und Theke zahlt ihr bar oder mit Karte. Schluss ist um 09:00 — aber das kann sich bei den nächsten Ausgaben ändern, wenn der Floor dann noch voll ist.

Die erste Ausgabe hält den Play-Bereich bewusst schlicht: Betten und Schaukeln, mehr nicht. Wir bauen ihn lieber danach aus, was der Raum wirklich will, als Geld in Vermutungen zu stecken. Runde zwei ist also eine offene Frage.

AMT finden — Dircksenstraße 114, 10178 Berlin

Wer auflegt

Acht DJs auf zwei Floors:

Techno — Andrea Marino b2b Khira Li · LIVVY · Felix Reichelt · Nick Reverse

Hard Techno — Lyah Noir · Miss Unleashed · Tyla Allen

Performances — Carolina · Jenna Berlyn · Oliwia Teodorczyk

So läuft die Tür

Unsere Regeln sind kurz. Ja heißt ja. Vielleicht heißt nein. Nein heißt nein. Das Awareness-Team des Clubs ist die ganze Nacht da — sprecht es an, wann immer ihr müsst. Wenn etwas nicht stimmt, sagt sofort Bescheid, und es wird sich darum gekümmert. Wer eine Grenze überschreitet, ist raus: keine Diskussion.

Willkommen sind alle über das gesamte Gender-Spektrum — queer, LGBTQIA+, und auch Neugierige, die zum ersten Mal dabei sind. Kommt allein, zu zweit oder als Crew. Wir wählen nach Consent und Outfit aus, nie danach, wie fotogen ihr seid. Ab 21 — Ausweis mitbringen.

Der Dresscode ist: Sexy Techno, Kink, Fetisch. Latex, Leder, Harness, Lingerie, nackte Haut — alles willkommen. Alltagsklamotten bleiben zu Hause.

Der Rest liegt bei euch

Wir erinnern uns an ein Berlin, in dem eine einzige Nacht drei verschiedene Clubs bedeuten konnte. Wir wollen das nicht romantisieren — und wir sind ehrlich: 20 € sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Aber ein Early Bird für 10 € zeigt in Richtung des Berlins, das wir zurück ins Bild holen wollen.

Ganz direkt: CAGE ist eine Wette. Es gibt eine Lücke in der Stadt, und sie wird größer. Ob daraus etwas Größeres wird — mehr Play-Fläche, mehr Floors, mehr Termine — hängt davon ab, ob der Raum voll wird und die Crowd es trägt. Wir bauen den Rahmen. Ob die Szene diese Richtung wirklich will, entscheidet ihr. Kommt am Freitag vorbei, dann habt ihr die Antwort schon gegeben.

Tritt ein. Sperr die Welt aus.

CAGE

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